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Ganz aktuell: |
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Ich werde im Anschluss an dieses Event natürlich hier ausführlich berichten. Ich hoffe nur, dass der Killer nicht wieder im letzten Moment wegen gesundheitlicher Probleme absagen muss. Bleib ja gesund, Killer!!! |
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"The Killer" * 29. 9. 1935 |
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Ich sag es gleich zu Beginn : das wird eine sehr subjektive Darstellung eines großen Mannes, eines famosen Künstlers, eines oft und oft geächteten Rocksängers, eines begnadeten Pianisten usw. usw. usw. Meine früheste Erinnerung an den "Killer" Jerry Lee Lewis stammt aus den späten Fünfzigerjahren. "Bill Haley and his Comets" hatten da schon mit "Rock around the clock" erstmals eine Musikrichtung zelebriert, mit der meine Eltern nichts anzufangen wussten. Folglich waren wir Jungs davon natürlich begeistert, auch wenn wir anfangs selbst nicht allzu viel damit anzufangen wussten. Aber Bill Haley war noch nicht ganz unsere Generation. Wir konnten uns einfach nicht mit ihm identifizieren, weil er dafür ein bisschen zu alt war. |
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Doch da treten fast gleichzeitig "Der King" und "Der Killer" irgendwo in Amerika in ein winziges Plattenstudio, nehmen Songs auf, ihre Platten werden gepresst und ihre Lieder kommen über viele Umwege schließlich in unsere Kopfhörer, die ihrerseits an alten Detektoren stecken. Der Antennendraht ist an den Metallrost unserer Betten geklemmt, dementsprechend matt ist die Klangqualität. Dennoch: alles beginnt sich jetzt zu erneuern, sich umzukrempeln! Die Musik, die Kleidung, die Frisur, der Zeitgeist und - die Jugend. |
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Vorerst war die Klangqualität Nebensache : der Rhythmus, die Harmonien, das Laszive des Ausdrucks, das hatte es uns angetan. Und der Widerstand der Alten, die diesen Lärm ganz einfach als Negermusik bezeichneten und uns gezieltes Hören fast unmöglich machten. So hörten wir "Radio Luxemburg" eben in der Nacht unter der Bettdecke, während die Eltern schliefen. Alle anderen Rundfunkstationen weigerten sich standhaft, diesen volksverdummenden "Quatsch" zu spielen, Kirchenvertreter, sogenannte Bildungsfachleute und Radiokommentatoren standen auf und bezeichneten die neuen Klänge und deren Interpreten als Satanswerk. |
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Die Schallplatten wurden zur Abschreckung nur kurz angespielt und dann öffentlich vernichtet. Damit versuchten die Erwachsenen von damals die "echte" Kunst zu erhalten und die Jugend von Verderbnis und Sünde - die ja schon immer aus den Staaten zu uns herüber gekommen waren - fernzuhalten. Gott sei Dank gelang es ihnen nicht! Und als dann die ersten Singels und EP's in den Läden auftauchten, war klar, dass der Siegeszug des Rock 'n' Roll nicht mehr aufzuhalten war. Seine Wurzeln reichen weit in die Zeit der Negersklaven auf den Baumwollfeldern des Südens, des New-Orleans-Jazz und der Countrymusic zurück. |
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Und dann der Skandal : Jerry Lee heiratet seine dreizehnjährige Cousine Myra! Das war den versnobten Engländern zuviel. Sie boykottierten seine Konzerte, die Presse zerriss Jerry Lee in der Luft, und sie gaben erst Ruhe, als er seine Tournee abgebrochen und die Heimreise angetreten hatte. Wenn einer der herausragenden Vertreter dieser teuflischen Zeitströmung sich schon so verrucht und blutschänderisch aufführt, wie muss dann erst die Musik, die er verbreitet, schädlich und unmoralisch sein, lautete damals der Tenor. Mir war das völlig egal. Seine linke Hand hatte das Klavierspiel eines Gottes. Dieser Satz stammt nicht von mir, aber er trifft es sehr genau. Jerry Lee ist zwar Weißer, aber er hat das Pianospiel der Schwarzen im Blut. |
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Das Bild links entstand in der "Great-Balls-of-Fire"-Zeit. Da fällt mir die Geschichte mit Jerry Lee und dem brennenden Klavier ein. Jerry Lee hatte mit dem Veranstalter vereinbart, dass er bei einem Konzert als letzter auftreten würde. Aus irgend einem Grund wurde sein Auftritt jedoch auf den weniger publikumswirksamen vorletzten Platz vorgezogen. Nun gut; Jerry Lee bringt seine Show und während des letzten Songs schüttet er ein Flasche Benzin oder Petroleum in den offenen Flügel, wirft ein brennendes Streichholz nach, spielt "Great Balls of Fire" zu Ende und verlässt trotzig und siegessicher die Bühne. Nach ihm konnte an diesem Abend nun wirklich keiner mehr auftreten - schon gar nicht unter Verwendung des Flügels! |
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In einem namhaften Universallexikon heißt es: Lewis Jerry Lee, geboren 1935, amerikanischer Sänger und Pianist, eine der bedeutendsten und umstrittensten Gestalten des Rock-and-Roll in den fünfziger Jahren. Geboren in Ferriday (Louisiana), spielte Lewis seine erste Platte 1956 im Sun Records Studio in Memphis ein, wo schon die Karriere von Elvis Presley begonnen hatte. Bereits seine zweite Single, "Whole Lotta Shakin' Goin' On", wurde wegen ihrer angeblichen Obszönität von zahlreichen Radiostationen boykottiert: Nichtsdestotrotz avancierte sie 1957 zum internationalen Hit. Berühmt wurde Lewis 1957 vor allem mit "Great Balls Of Fire". Während seiner ersten Tournee durch England 1959, deckten Reporter auf, dass Lewis' dritte Frau, Myra, sowohl minderjährig (sie war erst 13 Jahre alt) als auch verwandt mit dem Sänger war. Der anschließende Skandal ließ Lewis in der Gunst seines Publikums augenblicklich sinken. Erst 1968 kam er zurück. 1989 "Great Balls Of Fire" mit Dennis Quaid in der Hauptrolle verfilmt das Leben des Künstlers. |
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Nach rund zehn Jahren also hatten die Fans ihm die Geschichte mit seiner
Cousine Myra verziehen oder hatten sie endlich wieder aus dem Gedächtnis verdrängt, auf
jeden Fall füllten sich wieder große Konzertsäle und Hallen, wenn er auftrat. Auch die
Einschaltquoten im Fernsehen erholten sich langsam wieder. Seine Songs wurden von den
Rundfunkstationen wieder gespielt, die Hits kletterten die Charts hinauf und die Platten
verkauften sich abermals prächtig. Und so sah ein Tag im Plattenstudio mit Jerry Lee aus: Nehmen wir den 25. Februar 1972 als Beispiel. Mir liegt das Aufnahmeprotokoll dieses Tages zufällig vor. An diesem Tag erschien der Killer knapp vor 14 Uhr im Mercury Studio, 1512 Hawkins Street in Nashville, Tennessee. Jerry Lee Lewis spielte bis etwa 17 Uhr die folgenden vier Titel ein: "Lonely Weekends", "C.C. Rider", "Walk A Mile In My Shoes" und "Games Peolpe Play". Jerry Lee hörte sich im Anschluss an die Aufnahme die Bänder noch genau an und gegen 18 Uhr - nach einer kleinen Pause - begann der zweite Teil der Session. |
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Sie dauerte bis tief in die Nacht hinein, und es wurden noch vier weitere
Titel eingespielt: "Don't Be Cruel", You Can Have Her", "I'm
Walking" und "You Dont Miss Your Water". Nach dem neuerlichen Abhören der
letzten Aufnahmen verließ Jerry Lee das Studio gegen 23 Uhr 30. Aus den Aufzeichnungen
des Studios geht hervor, dass die nächsten Aufnahmen mit dem Künstler am 31. Mai dieses
Jahres gemacht wurden. Die "Overdub-Session" zu dieser Einspielung fand übrigens ein paar Tage später - genau am 2. März 1992 im selben Studio statt. Jerry Lee war bei dieser Sitzung nicht anwesend, ging es doch nur mehr darum, den Hintergrund und ein paar Effekte einzumischen. |
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Dazwischen
Fernsehauftritte, Shoes und Tourneen. Besonders diese verlangten
ihm alles ab und zehrten an den Kräften des Künstlers. Im darauffolgenden Jahr - 1973 - nahm Jerry Lee Lewis 71 Titel in verschiedenen Studios auf. So arbeitete er abwechselnd in den Studios in London, Memphis und Nashville, Tennessee. Man nennt diese Periode seines gewaltigen Schaffens während der Jahre 1973 bis 1977 auch die "Mercury-Years", weil der überwiegende Teil der Plattenaufnahmen eben in den Mercury-Studios in Nashville, Tennessee gemacht wurde. |
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Es sprengt den Rahmen dieser Page, wollte man ein vollständiges Plattenverzeichnis dieser Jahre hier verankern. Ich möchte mich daher nur auf ein paar Spezialitäten beschränken, die es heute nicht mehr im Handel gibt. Ich denke hier an die beiden "Smash All Time Hits" der "45 RPM-Series": 1412 mit den beiden Titel "Whole Lotta Shakin' Goin' On" und "Breathless" und 1413 mit "Great Balls Of Fire" und "High School Confidential". Diese vier Titel finde sich dann auch später auf der 33er-LP "The Golden Hits Of Jerry Lee Lewis" wieder. Ergänzt werden sie durch "Fools Like Me", "I'll Make It All Up To You", "Down The Line", End Of The Road", Crazy Arms", "You Win Again", "High School Confidential", "Brak Up" und "Your Cheatin' Heart". |
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Eine besondere Spezialität stellt die LP 842 945 PY dar. Sie trägt den Titel "Live At The Starclub, Hamburg" und bringt einen Mitschnitt des legendären Auftritt des Künstlers in Hamburg. Zu hören sind auf ihr: "Mean Woman Blues", "High School Confidential", "Money", "Matchbox", What'd I Say (Part1 und 2)", "Great Balls Of Fire", "Good Golly Miss Molly", "Lewis Boogie", "Your Cheatin' Heart", "Hound Dog", "Long Tall Sally" und "Whole Lotta Shakin' Goin' On". Wenn man von speziellen Platten Jerry Lee Lewis' spricht, darf man natürlich auch nicht die "Bear Family Record (Germany) vergessen. Hier existieren drei LP's: "The Killer, 1963 - 1968", "The Killer, 1969 - 1972" und "The Killer, 1973 - 1977". Darüber hinaus kenne ich noch das Doppelalbum "The Complete London Sessions, Vol.1 und Vol.2", das durch hervorragende Technik und Aufmachung besticht. |
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Weniger bekannt dürfte die "Mercury-France-LP" sein. Sie wurde unter dem Titel "I'm On Fire" und der Nummer 134 204 MCY aufgelegt und ist seit vielen Jahren vergriffen. Es gibt auch noch eine "Pumpkin-Holland-EP" aus dem Jahre 1963 mit dem Titel "Jerry Lee Lewis", aber sie ist mir nur aus dem Buch von Colin Escott "Jerry Lee Lewis - The Killer - 1973 bis 1977" bekannt. Gehört habe ich sie leider nie. Vorerst wurden alle großen LP's auf CD nachgepresst, was sicher den Vorteil der längeren Haltbarkeit in sich birgt. Darüber hinaus gibt es aber auch CD's, die nur auf diesem Medium erschienen sind und nie auf LP's gepresst worden sind. Hier bedarf es eines ganz genauen Studiums der einschlägigen Plattenkataloge und CD-Labels. |
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In Paris gibt es ein ganz hervorragendes "Haus der CD", wo man alle verfügbaren Titel über eine hauseigene Großrechenanlage abrufen und anspielen lassen kann. Dort liegen doch tatsächlich von jedem Titel die ersten 15 Sekunden in digitalisierter Form auf den diversen Speichermedien bereit. Auch ich bin dort schon fündig geworden. Hier ein paar herausragende CD's: "Honky Tonk Rock 'n' Roll Piano Man" - CDCH332; "The World Of Jerry Lee Lewis" - SP91022; "First Time Release - Jerry Lee Lewis" - CD152.277; "Jerry Lee Lewis Rare Tracks" - R270899. |
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Nun möchte ich noch von meinen eigenen Eindrücken aus nächster Nähe berichten. Ich habe Jerry Lee bisher selbst zweimal auf der Bühne erlebt. Das erste Mal am 12. Dezember 1990 im Wiener Austria-Center aus der 18. Reihe und am 18. Dezember 1995 in der Wiener Stadthalle aus der 2. Reihe. Es war jedes mal ein echtes Erlebnis. Die Halle ist bis zum letzten Platz ausverkauft, die Band spielt schon das fünfte oder sechste Lied, da tritt ein unscheinbarer alter Mann in Hemdsärmeln aus dem Hintergrund der Bühne an den Flügel, setzt sich und steigt in die laufende Nummer ein. Ganz cool! Die Menge tobt, der Killer variiert Rhythmus und Harmonien auf seine typische Art, lässt wie automatisch ein paar Läufe aufblitzen und beginnt zu singen. Er hat auch Charisma und nicht zu wenig! Nur ist er eben alt und nicht am Zenit seines Lebens oder seiner Karriere gestorben. Gott sei Dank! Und sollte er noch einmal in meine Nähe oder gar nach Wien kommen, werde ich wieder ganz vorne in seiner Musik drinnen sitzen. Ich schwör's! |
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An dieser Stelle verweise ich auf einige hervorragende Pages über Jerry Lee Lewis. Für einen Fan lohnt sich der Besuch sicher. Sollten sie selbst eine Killer-Page unterhalten oder Wissenswertes und Interessantes über ihn parat haben, dann zögern Sie bitte nicht und schreiben Sie mir ein E-Mail. |
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Ich besitze von Jerry Lee Lewis ein paar echte Raritäten und stelle sie anschließend vor. Sie sollten also wieder einmal hier vorbeischauen, denn die Liste der Gustostücke wird fortgesetzt! |
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Auch von Jerry Lee Lewis besitze ich einige Raritäten, hauptsächlich Schallplatten. Den Anfang mache ich mit der LP "Duets - Jerry Lee Lewis an Friends". Sie trägt die Nummer BBS 2568 und ist 1978 auf den Markt gekommen. Gleich nach ihrem Erscheinen brach der große Streit unter den Elvis-Fans aus: Ist es der King persönlich, der hier mit Jerry Lee "als Freund" um die Wette singt? Nein, er ist es nicht! Die sicher auch gute Stimme gehört Jimmy "Orion" Ellis, der vor einigen Jahren in seinem US-Shop erschossen wurde. |
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Bis heute weiß ich nur eines mit Sicherheit: Jerry Lee hat hier ein paar ganz hervorragende Nummern eingespielt. Zum Beispiel findet man unter den 11 Titeln Songs wie "Save the last Dance for me", "C. C. Rider", "Hello Josephine", "Good Golly Miss Molly" u.v.a. |
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Eine ganz tolle Rarität stellt dieses Bild dar. Es zeigt meinen Freund Michy Westphal in enger Umarmung mit Jerry Lee's Tochter Phoebe. Dieses und die beiden nachfolgenden Fotos entstanden im Juli 2000 anlässlich des Jerry-Konzerts in Hamburg. |
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Jerry war auf der Bühne gut drauf, verschwand aber danach sehr schnell mit seinem Wagen. Daher konnte Michy nur dieses Foto durch die verregnete Scheibe schießen. |
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Dafür aber zog er dann fast eine ganze Nacht lang mit Bandmitgliedern - allen voran der Lead-Gitarrist K. Lovelace - durch Hamburg von Lokal zu Lokal. Eine tolle Nacht, wie er mir nachher erzählt hat. |

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Heute, am 14. März 2007, erhalte ich folgende E-Mail aus Wien, Österreich:
Ein Bericht aus Paris vom JLL-Konzert PS.: Anbei 3 Fotos, die ich aus der zweiten Reihe in Paris geschossen habe. Nicht ganz leicht mit so einer kleinen Digi-Cam.
Liebe Fenzels! Vielen Dank für den tollen Bericht und die 3 Fotos. Schade, dass ich nicht selbst dort anwesend sein konnte - ich fahre jetzt über Ostern nach Paris und hoffe nur, dass JLL noch eine Weile gesund und munter bleibt! Helmut, der oldtimer aus Wien
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Heute, am 9. März 2006, erhalte ich folgende E-Mail aus Freising, Deutschland: Hallo, ich bin soeben vom Jerry Lee Lewis-Konzert aus München zurück und schwebe noch immer mindestens einen halben Meter über dem Boden. Deshalb habe ich gleich im Internet mehr Infos über den "Killer" gesucht und bin so auf deine Super-Seite gekommen. Wirklich tolle Arbeit! Es ist noch immer fantastisch, wie der Killer und seine Band das Publikum mitreißen und verführen können. Da könnte sich so mancher Schlager-Fuzzi von heute eine Scheibe abschneiden. Da ich der gleichen Generation wie diese "alten Herren" angehöre, kann ich nur eines sagen: "Hut ab und ich bin froh, dass ich auf meine Tochter gehört habe, die da sagte "Einmal im Leben muss man IHN live erlebt haben"." Das Konzert fand am Mittwoch, dem 8.März 2006 in der Philharmonie in München statt. Dort tritt nur auf, was Rang und Namen hat. Im Vorprogramm spielte ein ziemlich guter Boogie-Pianist ca.30 Min. Dann kam die Killer-Band zum Stimmung machen, was aber nicht nötig gewesen wäre. Und um ca.20:45 Uhr kam Jerry Lee "himself". Es sah aus, als ob er gestützt würde, als er an einer Tür seitlich der Bühne auftauchte. Sein bloßes Erscheinen löste einen unglaublichen , minutenlangen Jubel aus. Als er sich setzte und die ersten Töne anschlug, brauste die Begeisterung nochmals auf, bevor die Leute sich beruhigten und er loslegen konnte. Er heizte dem Publikum bis ca. 22:00 Uhr ein, um dann sang- und klanglos zu verschwinden. Wir saßen ungläubig in der Gegend rum und konnten nicht glauben, dass er keine Zugabe spielte. Soweit ich es sehen konnte, war der Konzertsaal brechend voll. Das Publikum würde ich in zwei Hälften teilen, sehr viele Fans der ersten Stunde (unsere Generation) und unglaublich viele junge Leute, die Jungs mit "geschniegelter" Tolle und die Mädels teils mit Original 50er-Jahre-Klamotten, Petticoat usw. Liebe Grüße aus Freising und fein, dass du Jerry Lee Lewis so ein ehrendes Andenken im Netz gewidmet hast.
PS.: Eine Eintrittskarte zum Konzert und Fotos habe ich dir
mitgeschickt! |
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Liebe Rosi C.! Vielen Dank für dein Interesse, deine E-Mail und den netten Bericht. Ich bin sicher, der Killer freut sich über jeden seiner Fans und ich hoffe sehr, dass er uns noch lange Zeit so rockig erhalten bleibt! Helmut, der oldtimer aus Wien |

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Übers Internet und über Jerry Lee Lewis lernte ich Peter L. kennen. Er ist der größte Fan des Killers ("dead or alive"). Hier erzählt er selbst, warum das so ist. |
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Sein Bildbericht |
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Dieses
Wunder, Jerry Lee Lewis, liebe und bewundere ich, seit ich bewusst Radio
höre. Er ist für mich der größte Rock' n' Roll-Musiker aller
Zeiten. Und ich bin sein allergrößter Fan. Bei unserer letzten
Amerikareise im Frühsommer 2000 beschloss ich, seine Heimatstadt zu
besuchen. Ferriday/Louisiana,
ein paar Meilen vom Mississippi weg, noch im Überschwemmungsgebiet.
Nicht grad eine Metropole (Mistelbach ist Paris dagegen). Aber - so
steht's schon an der Ortstafel - "Hometown of Jerry Lee
Lewis". Wir - meine Frau Lore und ich -
haben sein Elternhaus besucht. Seine Schwester Francis Jean hat
uns wie Freunde empfangen und für fast 3 Stunden ins Haus eingeladen. |
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Lewishouse In
einer Seitenstraße liegt es, Jerry's Elternhaus. Außen unscheinbar, nach
Ferriday-Standards aber doch ein "besseres" Haus. Innen schön
und eine unglaubliche Sammlung des Lewis-Clans - vor allem natürlich
Jerry's Sachen. Seine Schwester Francis Jean ("Frankie") lebt
noch immer hier und hegt und pflegt alles liebevoll. |
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Peter at Lewishouse Der
Empfangsraum. Dort haben Lore und ich 20 Minuten allein gewartet
("nehmt Euch was zu trinken, ich muss noch einen Vogel
einfangen", war Frankies Begründung). Wir haben Bilderalben durchgeblättert
... Bilder einer unglaublichen Karriere. Ein sehr lieber Hund hat uns Gesellschaft geleistet.
Laut Frankie hat Jerry 64
Hunde, die er auf die gesamte Verwandtschaft aufgeteilt hat, aber
"Alimente" zahlt er. Wie überhaupt ersichtlich ist, dass Geld da
ist. Jerry Lee Lewis hat Millionen von Dollars verdient und auch Millionen
verpulvert, aber es scheint noch genug übrig zu sein. Jerry
kommt Frankie etwa alle zwei Monate besuchen; zum Thanksgiving ist er
immer da, dann trifft sich der ganze Lewis-Clan in Ferriday. Das
Klavier links von mir ist nicht DAS Klavier, auf dem Jerry seine ersten
Songs geklimpert hat, sondern ein Geschenk von John Lennon. (Das
"Originalklavier" gibt es aber noch in einem anderen Raum). Und
noch etliche andere Klaviere ... |
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Sister Frankie Seine
Schwester. Als Kinder waren sie verfeindet, Jerry hat sich schon als Bub
unmöglich aufgeführt (seine Eskapaden als Erwachsener füllen
bekanntlich Bände). Aber er durfte sich alles erlauben, seine Mutter hat
ihm alles durchgehen lassen ("he played the piano and she adored him",
erzählt Frankie. Ein bisschen Eifersucht?). Mädchen?
"The girls have eaten him up", verrät Frankie, diesmal nicht
ohne Stolz auf ihren berühmten Bruder. Das
Bild wurde ebenfalls im Eingangsraum aufgenommen. |
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Lore&Peter Meine
Frau und ich in Jerrys Zimmer. Alles so, wie er es als Bub und Teenager
gehabt hat. Wir haben Tuxedo-Jackets an, die Jerry Lee irgendwann bei
Auftritten getragen hat. Frankie hat sie für uns aus einem Kleiderschrank genommen.
Einfach so. Im
Zimmer gibt es eine Vitrine mit kuriosen Geschenken. Zum Beispiel
Ohrringe, die Jerry von Marilyn Monroe als Geschenk erhalten hat.
Oder einen Scheck von Elvis über 10.000 Dollar, ausgestellt auf Frankie,
er war ihr das Geld schuldig. Sie hat ihn nicht eingelöst. Offenbar
hat sie das Geld nie gebraucht. Heute ist er wahrscheinlich mehr wert als
die Summe, auf die er lautet. |
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Frankie&Peter Yes,
Sir, it's me! Ein Jacket von Jerry Lee Lewis an, in seinem Jugendzimmer,
den Arm um seine leibhaftige Schwester gelegt! Great Balls Of Fire! You
happen 2 c the happiest guy in the world!
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Externe LINKS zu Jerry Lee Lewis : Ein paar prächtige Sites ! |
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Die offizielle Jerry Lee Lewis-Page |
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Hamburger
Killer-Page
von M. Westphal |
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Jerry Lee Lewis Fan-Club en France |
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In Wien haben wir auch einen "Killer": Andy Lee Lang |